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26.03.2014, 09:56 Uhr
Einfachere und schnellere Starthilfen für „Startups“ in Münster!
Zu Besuch bei einem Netzwerktreffen
In Deutschland und in Münster gibt es eine große, aber oft unbekannte „Startup-Szene“, die mit technischem know-how und unter Eingehung von wirtschaftlichen Risiken, ihre Ideen in eigenen Unternehmen aufgehen lassen wollen. Die Wahrnehmung und Förderung dieser Jungunternehmer entspricht aber nicht dem bisherigen Anspruch  Deutschlands, das Land der Erfinder und des Mittelstandes zu sein. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) setzt sich daher für eine stärkere Förderung und Anerkennung von Startups auch in Münster ein.

 

 „Viel zu lange hat die Öffentlichkeit unter „Startups“ nur amerikanische Ausnahmeunternehmen wahrgenommen, welche nur aus dem Silicon Valley stammen können. Doch auch hier gibt es motivierte, kreative und gut ausgebildete Köpfe“, so Philipp Commandeur, Mitbegründer des Startups „Lawyered“. In das Büro seines Unternehmens lud das Jungunternehmernetzwerk „Gründercouch“ zu dem Thema „Wo kann Politik helfen, wo stört sie?“ ein. Neben zahlreich etablierten, wie angehenden Unternehmensgründer informierte sich die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung  über die Gründerszene in Münster und deren Arbeitsbedingungen. In der anschließenden Diskussion, an welcher auch Herr Höne (MdL, FDP) und Herr Bollmann (Bundestagsbüro Sybille Benning) teilnahmen, wurden die grundsätzlichen Probleme sehr schnell deutlich.

Mangelnde technische Infrastruktur, vor allem mit leistungsstarkem Internet, und zu hohe bürokratische Hürden legen den Jungunternehmern unnötige Steine in den Weg. Diese Umstände führen häufig dazu, dass sog. Inkubatoren, also Investoren und andere „Starthelfer“, von Investments trotz oftmals vielversprechender Geschäftsideen abgeschreckt sind.

„Gerade als Universitätsstadt haben wir in Münster ein riesiges Potential an gut ausgebildeten jungen Menschen, die ein unternehmerisches Risiko nicht scheuen und gerne in Münster bleiben würden“, so das MIT-Vorstandsmitglied Dietrich Aden. Doch man müsse die entscheidenden Weichen auch hier in Münster stellen, und ein entsprechendes Bewusstsein schärfen, da die Unternehmer ansonsten nach Berlin oder Köln abwanderten. Als MIT wolle man sich künftig dieser Aufgabe in Münster stellen und als Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft den Gründergeist stärken. Hier müssen aber Universität, Wirtschaftsverbände und Politik an einem Strang ziehen, will man eine große Chance nicht verpassen!  

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